Wildgemüse von Wiese und Feld

Wildgemüse − nicht Unkraut − ist nicht standardisiert wie das übliche Gemüse vom Händler. Es kann sein, dass die zu unterschiedlichen Zeiten gesammelten (resp. gekauften) Gemüse unterschiedlich schmecken, es kann sogar dadurch vorkommen, dass ein Gericht mißlingt.

Lass Dich dadurch nicht entmutigen!

Beim Sammeln sollte darauf geachtet werden, dass Blüten morgens besser frisch gepflückt werden, Blätter und Pflanzenteile eher Nachmittags. Dieses deshalb, weil die Pflanzen unter dem Einfluß des Tageslichts eher mehr oder weniger nährstoff- und mineralreicher, und somit aromatischer sind. Saison gibt es beim Wildgemüse nicht, wobei jedoch im Frühjahr die Gemüse/Wildpflanzen am zartesten sind. Viele der Pflanzen findet man ebenfalls im Sommer, dann jedoch sollten die harten, bzw. älteren Pflanzenteile nicht verwendet werden.

Wildgemüse hat i.d.R. einen kräftigeren, manchmal auch bitteren Geschmack (z.B. Löwenzahn), was damit abgemildert werden kann, dass diese mit milderen Sorten gemischt werden. Denkbar ist auch die Zugabe zu üblichen Salaten, wie z.B. Susannes gemischtem Salat oder Ensalada Mista.

Generell gilt beim Sammeln

  • beim geringsten Zweifel werden Blüten nicht gesammelt
  • nie am Rand von chemisch gedüngten Flächen sammeln
  • keine staubigen/schmutzigen Pflanzen mitnehmen (Straßenrand)
  • nur so viel pflücken, wie gegessen wird
  • im Frühling schmecken Blätter und Blätter am zartesten
  • Blüten am Vormittag pflücken, kurz nachdem der Tau getrocknet ist
  • vor dem Essen in einem Sieb kurz mit kaltem Wasser abspülen

Wer sich nicht die Mühe des Sammelns machen möchte, kann versuchen, die Wildgemüse im einschlägigen Handel oder einer Markthalle zu kaufen.

Rezepte

Brennessel-Spinat
Brennessel-Spinat mit Rührei
Brennessel-Auflauf
Brennessel-Suppe
Brennessel-Suppe russisch
Brennesselsalat
Löwenzahn-Kräuterschnaps
Löwenzahnsalat Bauernart
Löwenzahn-Gemüse
Gänseblümchensuppe
Vogelmiere-Suppe
Vogelmiere-Gemüse
Sauerampfer-Gemüse
Sauerampfer-Suppe
Huflattich-Götterspeise