Cookasa Afterwork, 18.2.2016

An diesem Treffen nahmen etliche mehr teil, als sonst (bisher höchstens 5-6). 8 Teilnehmende für 1 Gericht halte ich für unverhältnismäßig, da sollte Cookasa etwas ändern. Oft standen sich einige im Weg, andere hatten einfach nichts zu tun.

Teilnehmende waren ein Chefkoch (ich), zwei zuständig für Hauptgericht (Sylke und Kira), und vier (!) Küchenhelfer (Thomas, Andrea, Katrin und Frank).

Zudem „knisterte“ es etwas, was das „Rollenverständnis“ anging. Die „Rollen“ werden unter den Teilnehmenden von Cookasa ausgelost. Ich hab mich nicht darum gerissen, Chefkoch zu sein. Die Aufgabe ist es als solcher, sich um „Koordination, Kostenteilung und Fotos“ zu kümmern. Dies hatte ich  nicht zum 1. mal gemacht. Meine „Ansagen“ kamen bei einigen jedoch anscheinend in den falschen Hals.

Einige Beispiele?
2 große Packungen Nudeln sollten in viel zu wenig Wasser in einem viel zu kleinem Topf gekocht werden. Ich hatte dies bemerkt, und den Rat gegeben, einen 2. Topf zu nehmen. Zusätzlich bemerkte ich, dass es besser sei, Salz ins Nudelwasser erst dann zu geben, wenn das Wasser kocht. Grund: Salz in kaltem Wasser setzt den Siedepunkt herab. Hatte ich auch so geschildert. Kam auch nicht gut. 2. Topf wurde aber eingesetzt, weise Entscheidung…  😉

Auch bei meiner Frage, was es geben würde, und welche Gewürze dazu verwendet würden, gab es „etwas zickerei“. Machte mir aber nichts, mir war es wichtig, zu wissen, was es gibt. Denn parallel zum kochen poste ich immer ein paar meiner Bilder auf die Facebook-Seite von Cookasa − eben auch, was es als Gericht gibt.

Gegen 21:00 bemerkte ich, dass es dazu gehöre, beim Gastgeber Küche etc. aufzuräumen. Kam wieder nicht gut, obwohl es ja die Aufgabe des Chefkochs ist, zu koordinieren. Grund meiner „Ansage“: ich wollte nicht wie beim letzten mal meinen letzten Bus verpassen, trotzdem meine „Aufgabe“ nicht vernachlässigen. Sollte ich wieder mal als Chefkoch ausgelost werden,  werde ich vorher fragen, ob jemand Probleme mit meinen „Ansagen“ hat. Sollte das der Fall sein, trete ich gern meine „Rolle“ ab…  :mrgreen:

Es gab wieder viele Gespräche, u.a. diesmal von Gita geschildert über eine Religion, die ich bisher nicht kannte: Bahaitum. Thomas schilderte, dass er Hubschrauber repariere. Jemand war im statistischen Bereich tätig, eine andere als Sozialarbeiterin (zufällig auch aus Lehrte). Übers Essen wurde diskutiert, warum Fleischarm, bzw. warum besser vegetarisch, u.w.m.

Nach dem Essen erfolgte die Kostenumlage (Gastgeber zahlt nichts, Rest pro Kopf): diesmal waren es lediglich 2,10 €, lange nicht so preiswert geschmaust.

Als Gericht gab es etwas „Rezeptloses“, ich schreibe es aus dem Gedächtnis:

Hühnchen mit Paprika in Sahne-Erdnussbuttersauce mit Nudeln

Cookasa_2016-2-18_10

Zutaten:
Hühnchenbrustfilets, rote Paprika, Erdnussbutter mit Erdnuss-Stückchen, Sahne, Pfeffer, Salz, Chiliflocken, Öl; Bandnudeln, Salz

Zubereitung:
Filets kleinschneiden, Paprika in Stücke schneiden; alles gesondert in etwas Öl anbraten, beiseite stellen; Sahne erwärmen, Erdnussbutter hinzufügen, schmelzen, würzen; alles zusammen in einen Topf geben; zwischenzeitlich Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen; zum Schluss Sauce, Fleisch und Nudeln im Topf vermengen, in Schalen servieren.

Details zur Anmeldung, und dem „danach“

Der Trailer kann hier heruntergeladen werden.

Meine Sicht:
würden sich alle an die „Spielregeln“ (wie beim letzten Treffen) halten, machts richtig Spaß 😉

2 Antworten auf „Cookasa Afterwork, 18.2.2016“

  1. Grüß Gott lieber Peter, wünsche dir einen erholsamen Sonntag.
    Das einfache Rezept liest sich lecker, werden ich bei Gelegenheit mal nachkochen.
    Mit Erdnussbutter habe ich noch nie gekocht, mir diese aber schon genüßlich auf ein warmes Toast geschmiert.

    Vielen lieben Dank, dass du dieses Rezept veröffentlich hast und alle Menschen daran teilhaben lässt.

    Herzliche wärmende Grüße vom Herzen,
    und einen wundervolles entzückendes Restwochenende, lass es Dir, deinen Lieben Wellensittichen gutgehen und herzlichen Dank
    deine Su

    1. Guten Tag liebe Su,

      ich habe für deinen Kommentar zu danken. Vielen Dank auch für Deine „Sonntags-Wünsche“, die ich hiermit aus dem wunderschönem Norden zurückgebe.

      Ich veröffentlich gern meine eigenen und die Rezepte, die ich „mitgekocht“ habe. Es freut mich ganz besonders, dass Dir dieses einfache Gericht gefällt. Dieses nachzukochen dürfte für eine toughe Frau wie Dich keine Schwierigkeit bereiten.

      Viele liebe Grüße von Herzen aus dem Niedersächsischen und ebenfalls ein charmant wünschendes Wochenende. Lass es Deiner Katze ebenfalls recht gut gehen,
      und herzlichen Dank nochmals liebe Su

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