Unser Essen der Zukunft

Ein Paradies mit Mängeln − denn sind nicht Gammelfleisch und ähnliche Skandale der Preis für unseren Anspruch? Bei aller Auswahl: Wo ist die richtig gute Tomate geblieben, an die wir uns noch alle erinnern? Und was tun angesichts des Klimawandels, der neue Pflanzen bringt und alte vertreibt?

Ein Leben im Schlaraffenland

In der Reihe „Unser Essen der Zukunft“ geht es um die zweitschönste Sache der Welt. Wenn’s duftet, knuspert, schmilzt, süß, saftig oder überraschend ist. Ob Schweinsbraten oder Crème brûlée, ob Bodenseeapfel oder Mango aus Thailand, heute ist es fast immer möglich, uns mit allem zu verwöhnen, wonach uns gerade der Sinn steht. Aber wird das in Zukunft auch noch so sein? Was liegt in 10, 50 oder 100 Jahren in unseren Supermärkten und auf unseren Tellern? Stimmt es, was uns schon in den 60er Jahren prophezeit wurde, dass wir uns wie die Astronauten von ein, zwei Pillen pro Tag vollständig ernähren können − oder müssen? Der Schmidt Max geht auf eine kulinarische Reise in Richtung Zukunft und kostet sich durch die Trends der Lebensmittel von heute und morgen. Schließlich sind wir anspruchsvoll − muss Essen doch viel mehr als nur satt machen: Es soll gesund und sicher sein, vielfältig und preiswert und nicht zuletzt umwerfend lecker…

Die fünfteilige Serie „Unser Essen der Zukunft“ gesendet vom 25.12. bis 31.12. 2014 jeweils um 17:30  auf ARD alpha.

Unser Essen der Zukunft, Teil 1

Essen verführt, verspricht, verlockt. Das erlebt auch der Schmidt Max bei einem Streifzug über den Viktualienmarkt, einem der schönsten und ältesten Feinschmeckermärkte Bayerns. Essen soll für uns Genuss für alle Sinne sein. Diesen Wunsch liest uns auch die Industrie mit viel Kreativität oder Chemie von den Augen ab – mithilfe diverser Tricks. Auf einer Messe für Lebensmittelzusätze kosten wir die Zukunft: Lebensmittel, die dank neuester Zusatzstoffe unser Essen knuspriger, intensiver und schmackhafter machen sollen. Unterhaltung auf ganzer Linie sollen unsere Sinne in Zukunft aufgetischt bekommen: vom selbst ausgedruckten Abendessen bis zum Stickstoff-Dessert. Aber macht so viel Trickserei noch Spaß?