Lidocain-Dröhnung unumgänglich

Seit Donnerstag letzter Woche „nervt“ wieder einmal am rechten Hintern ein eingeklemmter entzündeter Nerv (Neuralgie − wurde während eines Chats belehrt), zusätzlich zum Ischiasschmerz. Das ist mehr als nur „aua“.

HinternAngenommen hatte ich, dass sich das am heutigen Tag mit etwas Wassergymnastik im warmen Wasser bessern würde. War dem leider nicht so.

Also wieder mal zum spritzen, weil

Lidocain-Dröhnung unumgänglich

Mit Lidocain, weil ich das auch intravenös während meiner Schmerztherapien bekam.

Spritzt meine Ärztin mit mehreren Stichen an unterschiedlichen Stellen links und rechts in der Gegend des Ischias. Schmerzt saumäßig, hilft aber für den Rest des Tages (manchmal bis in den nächsten Tag).

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Bei der Gelegenheit im Gespräch erfahren − meine Ärztin ist toll! − dass es in Hildesheim zwei Kliniken für Schmerztherapien gibt. Eine davon soll gut sein. Werde dort mal Erkundigungen einholen: Helios Kliniken, bzw. St. Bernward Krankenhaus. Die paar Tage im Lehrter Krankenhaus in der Schmerztherapie haben nicht wirklich was gebracht.

Mein Wunsch ist nach wie vor, mal ein paar Tage mehr soweit mit den ganzen Schmerzen „runter zu kommen“, wie möglich.

Ein schönes Bild hat mir die Wartezeit vertrieben.

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12 Antworten auf „Lidocain-Dröhnung unumgänglich“

  1. Ich wusste nicht, wie auf das hier gelesene reagieren. Mitleid? Ratschläge?
    Da ich aber wünschte, irgendwie zu reagieren,fiel mir meine eigene schmerzgeschichte ein.
    Diese meine Schmerzen sind linde Schmerzen, die ich seit 32 Jahren habe. Nichts ungewöhnliches wie ich längst weiß und wegen der ich anfangs sehr viel unternahm, allerdings ohne Erfolg. Nachwievor habe ich diese Beschwerden im fuss, weiss. Aber jetzt, dass das vollkommen lapidare Schmerzen sind, ja eigentlich missempfindungen genannt werden könnten. Aber mit 30 war ich unbedarft und wollte das weg haben. Eine Partnerin von mir verstand meine Unzufriedenheit 10 Jahre nach der Entstehung des „Schmerzes“, aber hatte selbst viel stärkere Schmerzen.
    Für sie war es normal, Schmerzen zu haben.

    1. Weder noch, keines von beiden ist angebacht, bzw. notwendig.

      Sicher bist Du in kompetenten Händen, was Deine Schmerzen angeht?

      An seiner Krankheit zu hadern, ist suboptimal, und kann alles verschlimmern. So zumndest meine Beobachtungen, während meiner Schmeztherapien.

      1. Nein, ich habe meine Beschwerden längst akzeptiert und gehe deswegen nicht mehr irgendwohin. Wie ich sagte, sind sie eher lapidar.

  2. Gute Besserung und Erfolg mit der neuen Klinik, wünsch ich!

    Aber sorry, ich muss es einfach sagen: beim Besuch eines Blogs, das ich ansonsten gerne lese, mit dem Mega-Foto vom Hintern des Bloggers begrüßt zu werden, find ich irritierend und unangenehm. Es passt einfach nicht. Nicht einmal als Illu der Drastik eines Schmerzes, denn was sollen uns diese Farbnuancen, Rötungen und Abdrücke von Klamotten sagen? Haben wir Vergleiche, wie mehr oder weniger schmerzende Hintern aussehen ?

    Du merkst hoffentlich: ich mein es nicht bös! Finde es nur halt voll daneben…

    1. Danke für Deine Wünsche.

      Mein Hintern gehört nun mal zu mir, ich halte es für gerade noch zulässig. Sonst hätte ich es nicht so gezeigt… 😉

      Werde aber mal über Deine Hinweise nachdenken. 😀

    2. Ich sehe das eher so: Selbst ein unschuldiger Hintern kann schmerzen, sieht man ihm anscheinend nicht an. Und dennoch hatte ich das Gefühl, es ihm anzuschauen!
      Den Hintern als solchen, auch noch angeschnitten, fand ich unbedenklich.

  3. Moin, ein leidensgenosse bist du also. Ich geb jetzt mal ungefragt meine Weisheit weiter; wenn ich eines seit Feb. 2006 gelernt habe ist es das: Medikamente zur Schmerzlinderung helfen nur Kurzfristig, wenn überhaupt. Deine Einstellung zu dir und deinem Schmerz muss sich ändern. Ich lebe jetzt seit 2 Jahren ohne Morphium und den ganzen anderen Kram. Letztendich machen auch Mittel gegen Schmerzen manchmal schmerzen! Schau was dir gut tut – was dir Spaß macht – lenk deine Gedanken weg vom Schmerz…

    LG
    nettie

    1. Moin,

      vermutlich Leidensgenossen, da ich nicht weiß, was Du hast…

      Ebenfalls sind Fakten: Schmerzen werden immer individuell wahrgenommen. Jeder empfindet diese anders. Jeder nimmt ihn anders wahr. Jeder geht damit anders um.

      Ich habs ohne Schmerzmittel versucht. ==> Geht. Gar. Nicht.
      Meine Mittel lindern eher. Schmerzfrei kenne ich schon lang nicht mehr…

      Meine Einstellung dazu habe ich gebloggt. Vlt. magst Du mit den Links „Ganzkörperschmerz“ bzw. „persönliches“ nachlesen? 😉

      1. Chronische Schmerzen haben bedeutet Lernen damit umzugehen. Kurzfassung: 2006 Bandscheibenvorfall LWS, 5 Monate erfolglose Schmerztherapie bis hin das ich DICKE SCHWARZE SPINNEN beobachtet habe die nicht existent waren (als Nebenwirkung des einen Medikaments) , innerhalb von 4 Wochen 3x Stationär in der Klinik, Lähmungserscheinungen, OP, Implantat, fast im Rollstuhl gelandet, Nervenschädigung linkes Bein, Reflex nicht mehr auslösbar, Narbengewebe wuchert und drückt auf Nervenenden. Verschiedene Schmerztherapien ausprobiert – Großburgwedel & Lehrte Klinik.
        Ich habe nach wie vor schmerzen, Ibu 600 hilft da zusammen mit Wörme fast genausogut wie Morphine, machen aber nicht annähernd so blöde im Kopf. Habe vor gut 1 Jahr alles abgesetzt, reduziere gerade wieder mein Gewicht, habe in der Zwischenzeit mit dem Rauchen aufgehört, mich von vielem was mich psychisch belastet hat getrennt und mir geht es ganz gut. Belastbar bin ich immer noch nicht, werd ich auch nie wieder sein aber ich nehme am leben wieder teil. Mach das was dir gut tut. Und noch was… auch Ärzte sind nur Menschen, die waren damals strickt dagegen das ich die Medikamente absetzen wollte. Manchmal machen die mehr Schmerzen als ohne. ☺
        Diagnosen:
        Arthrose, COPD, Gicht (reicht an Fachausdrücken)

        LG Annette

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