schneller und preiswerter Eintopf

Ich schrieb bereits, dass ich so wenig wie nötig an Lebensmitteln wegschmeiße, und soviel wie möglich verwende. Dies gilt auch für die „Reste“ beim Discounter, die meist als „Karnickelfutter“ kostenlos angeboten werden. Darin befinden sich oft Blumenkohl-, Kohlrabi- und/oder Weißkohlstrünke. Aus diesen läßt sich ein prima Eintopf zubereiten! Dazu ein wenig Speck, ein paar Kartoffeln, sowie wenige Gewürze, ein bisschen Arbeit − und ferig ist der zur kalten Jahreszeit passende Eintopf.

Zutaten:
„Gemüsereste“ aus der „Karnickel-Kiste“, Kartoffeln, fetter Speck, Schalotten, etwas Brühe, viel Majoran, Knobi, Pfeffer, Salz, ggf. Kräuter Wer Speck nicht mag, oder es vegetarisch vorzieht: einfach durch Fett eigener Wahl ersetzen.

Zubereitung:
fetten Speck fein Würfeln, langsam im Topf auslassen; zwischenzeitlich die Gemüse und Schalotten putzen, Kartoffeln schälen; alles klein schneiden; Gemüse und Schalotten in Speck etwas anrösten, mit Brühe ablöschen, Knobi und Gewürze hinzufügen, gar kochen. Anschließend in einem Mixer oder mit Pürierstab fein mixen. In dieser pürierten Gemüsebrühe die Kartoffelwürfel gar kochen, ggf. nachwürzen. Servieren mit etwas geriebenem Parmesan und Pfeffer aus der Mühle. Achja: während der Speck ausbriet, hatte sich heute meine „neuer kleiner weißer Heuler“ gemeldet. Beim Auslassen hatte sich doch etwas zu viel Rauch entwickelt, so dass der kleine Pieper ein ohrenbetäubendes Gekreische von sich gab. Hätte ja auch die Dunstabzugshaube anstellen können…