Kochgeschichten, Onlinehandel

Heute habe ich erneut gesehen, für wieviel Milliarden der Online-Lebensmittel-Handel betrieben wird. 53.000.000 Euro Umsatz sollen es jährlich sein, Tendenz steigend. In anderen Test’s wurde bescheinigt, das bei den getesten Onlinehändlern die Lebensmittel unterschiedlich geliefert werden. Händler A lieferte Berge von Verpackungsmüll, andere mit Mehrweg-Boxen. Fast alle Waren waren unbeanstandet, selbst Hühnereier waren unbeschadet.

An sich eine praktische Sache, sich Lebensmittel bis in die Küche liefern zu lassen −  insbesonders für Menschen mit Handicap, die dadurch eingeschränkt sind, selbst einzukaufen. Gehört jedoch nicht beim Einkauf selbst dazu, die Waren in die Hand zu nehmen (wenn möglich)? Sich in der Markthalle inspirieren zu lassen von Farben und Düften/Gerüchen, oder ein Gespräch mit dem Händler führen, woher seine angebotene Ware stammt (was mich insbesonders bei Fleisch, Fisch und Geflügel interessiert, und meine Kaufentscheidung beeinflußt)?

Beim Onlinehandel kann ich auch nicht mal mit einem Händler handeln, abgesehen davon, das die Lieferungen durch Versandgebühren selbst auch meist mehr kosten. Wieso müssen z.B. Früchte wie Äpfel, Bananen usw. in Verpackungen geliefert werden, wenn sie doch ihre eigene mitbringen? Ist es ökologisch/ökonomisch sinnvoll, sich als Hamburger eine Lieferung aus München zusenden zu lassen?

Zum Verpackungswahninn: ZDF, Viel Müll und nichts dahinter?

Meine Sicht:
solange es geht, gehe ich lieber meine Ware Lebensmittel selbst einkaufen − offline

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