Kasseler Braten

Zutaten:
einen mild gepökelten Kasselerbraten, Butaris oder anderes hocherhitzbares Fett, Wasser, Pfeffer, Sauerkraut, fetten Speck, Zwiebeln, Kartoffeln oder Kartoffelknödel

Zubereitung:
Butaris in einem Topf sehr heiß werden lassen, den Braten hineingeben und scharf von allen Seiten anbraten, nur mit Wasser ablöschen, Hitze reduzieren und garen lassen.
Fetten Speck in kleine Würfel schneiden und in einer mäßig erhitzten Pfanne den Speck auslassen. Die Zwiebeln pellen und in Würfel schneiden. Das Sauerkraut in einen Topf geben (gut schmeckt dazugegebener Sauerkrautsaft), die Zwiebelwürfel obendrauf und den zwischenzeitlich ausgelassenen Speck.

Bei mäßiger Hitze ca. 2-3 Std. köcheln lassen, ggf. etwas Wasser nachgießen.

Den Braten aus der Sauce nehmen und mit Kartoffelmehl binden, mit gemahlenem Pfeffer würzen. Den Braten in Scheiben schneiden, in die Sauce geben und ca. 1/2 Std. ziehen lassen.

Dazu Salzkartoffeln reichen, oder wer mag, Kartoffelknödel

Info
Angeblich ist Kasseler die Erfindung eines Berliner Fleischermeisters Cassel im 19. Jahrhundert. In den Berliner Adressbüchern ist jedoch im gesamten 19. Jahrhundert kein Fleischer namens Cassel oder Kassel nachgewiesen. Die in der Literatur oft genannte Adresse der fraglichen Fleischerei in der Potsdamer Straße 15 existierte seit 1862; sie gehörte zunächst einem Metzger Barth und ab 1868 Franz van Deuren. Sie blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Besitz der Familie van Deuren. In den Berliner Telefonbüchern findet man bis in das Jahr 1920 in der Potsdamer Straße 15 einen Fleischermeister Namens Otto van Deuren, der Königlicher und Kaiserlicher Hoflieferant war. Die Fleischerei lag damals nicht in Berlin; die Stadt Schöneberg, zu der sie gehörte, wurde erst 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet. (Quelle: Wikipedia)

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