Mein Jahresrückblick 2017 mit Marginalien

Mein Jahresrückblick 2017 mit Marginalien ist weder objektiv noch vollständig. Eher emotional und nachdenklich. Niemand kann ein Jahr in ein paar Minuten gerafft skizzieren.

Eben meine Sicht.

Viel Schreckliches ist in einer vermeintlich heftig-rauher werdenden Welt geschehen. Populisten vergifteten das Klima (verunglimpften Minderheiten), lügende Politiker (Alternative Fakten), autoritäre Politiker (Türkei, Polen, Österreich und viele andere), Rechte im Bundestag (die u.a. meinen, einfache Lösungen zu haben), haßerfüllte Parolen gegen Politiker (warum immer wieder offensichtlich im Osten unserer BuntenRepublik?), fürchterliche Anschläge von m.E. Durchgeknallten (Hass macht blind), nicht enden wollenden Kriegen (viel zu oft Stellvertreterkriege), ein Europa, was dabei ist, sich selbst abzuschaffen(?) (Brexit, Polen, Griechenland, Flüchtlingspolitik…), „Heuschrecken“, die den Hals nicht voll genug bekamen (Panama Papers, Paradise Papers), die vielen Umweltkatastrophen (wobei der Klimawandel von einigen ganz besonders „Schlauen“ immer noch geleugnet wird), Lebensmittelskandale (Fipronilskandal)… − und die ganze Hetze…

Welt in Flammen?

Empathie scheint für viele ein Fremdwort geworden zu sein. Immer egoistischer, aggressiver, Ellenbogen-lastig… − mehr „Ich“, statt „Wir“. Viel zu viele zumindest.

Agenda

Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht.

Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der solche Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden, und verächtlich gemacht werden von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.

Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben. (Netzfundstück)

Marginalien

Nach wie vor werden skizzierte Themen auf meinem Blog lediglich sekundär behandelt. Es ist m.E. genug im Netz zu finden.

Selbst wenn ich mich (wie etliche andere das tun,) auf meinem Blog drüber echauffieren würde − es würde vermutlich nichts ändern.

Mein Blog wird weiterhin primär mein „Tagebuch“ bleiben.

Lieber engagiere ich mich ehrenamtlich. Bringt m.E. mehr, als „FB-AktivistIn“ zu sein. 😉
Und das eben, solange es geht. Alters- und Gesundheitsmäßig (gehe peu a peu auf die 70 zu).

mehr Wir, und weniger Ich

Für mich zählen vielmehr die kleinen Momente. Meine Kochgruppe Hannover, Montagscafés sowie die Aktivitäten mit „Lehrte hilft”, und vieles mehr. Da kann ich etwas „bewegen“.

Mein Jahresrückblick 2017 in Bildern

Musik: COZY, Chillheimer www.evermusic.de

Ein Überblick über meine Artikel aus 2017. Oder als Auszug unter Ereignisse.

Meinen Leserinnen/Lesern ein erfolgreiches, vor allem aber ein gesundes 2018.

2 Antworten auf „Mein Jahresrückblick 2017 mit Marginalien“

  1. Hallo Peter, was meinst du mit „Facebook-Aktivist“? Abgesehen davon, dass ich den Kanal eher zweckmäßig verwende. Aber so hat halt jeder seins. 🙂 LG, Monika.. von Instagram 😉

    1. Hallo Monika,

      damit meine ich Menschen, die außer bei FB sonst nicht aktiv sind.
      So Richtung Couch-Potatos. 😉
      Und das, obwohl sie könnten, wenn sie nur wollten… 😉

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